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Vom 19. bis 22. Oktober 2017

Erste WM für G-Judokas in Köln

Premiere: Das Bundesleistungszentrum in Köln und die ASV-Sporthalle sind Austragungsort der ersten Judo-Weltmeisterschaften für Menschen mit einer geistigen Behinderung. Vom 19. bis 22. Oktober 2017 treten rund 130 Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen in zwei Wettkampfklassen an. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen.

Die WM der G-Judoka soll nur der nächste Schritt sein: Man will sich für die Paralympics empfehlen. Foto: Walter Gülden

Damit ist es sowohl dem Deutschen Judo-Bund (DJB) als auch dem Deutschen Behinderten- sportverband (DBS) gelungen, gut 30 Jahre nach dem Start des G-Judo in Deutschland die beiden Weltverbände, die Internationale Judo-Föderation (IJF) sowie den Internationalen Verband für den Sport von Menschen mit geistiger Behinderung (INAS), zu einer gelungenen Kooperation zu bewegen. Die Durchführung der Weltmeisterschaften wurde vom DJB an den Verein VG-Projekt in Köln übertragen. Der DJB bindet sich intensiv in die Weltmeisterschaften ein. Ebenso aktiv dabei ist der Deutsche Behindertensportverband. Weiterlesen

Rollstuhlbasketball

84:33 – Bulls von der Leine

Die Rollstuhlbasketballer Thuringia Bulls gewinnen in der Bundesliga ihr drittes Spiel in acht Tagen gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden: 84:33 (20:7,19:14,25:8,20:4).

Die Thuringia Bulls boten gegen die River Rhinos eine atemberaubende Vorstellung. Foto: Michael Helbing

Auch im fünften Aufeinandertreffen zwischen beiden Teams in der 1.Liga konnten die Bulls den Gegner aus Wiesbaden kontrollieren. Die Thuringia Bulls mussten dabei weiter auf ihren Kapitän Raimund Beginskis verzichten. Von Beginn an gingen die Thüringer mit Matt Scott, Jake Williams, Vahid Azad, Jitske Visser und Alex Halouski hohes Tempo, und die Rhinos konnten in dieser Phase nur schwer zu Punkten kommen. Einzig André Hopp war mit sechs Punkten in der Lage, den Eilzug aus Elxleben zu stoppen. Mit 20:7 ging das erste Viertel an die Hausherren, und Coach Michael Engel begann schon früh mit der Rotation. Vor allem Teemu Partanen und Jens Albrecht waren hoch motiviert und bestimmten die Aktionen der Bulls. Im zweite Viertel gingen die Bulls in der Defense nicht mehr so aufmerksam zu Werke, und Wiesbaden fand besser ins Spiel. Am Ende suchten die Hessen als letzten Ausweg ihren Center André Hopp. Der erzielte bis zur Halbzeit 10 Punkte, und die Bulls fuhren mit 39:21 in die Halbzeitpause. Weiterlesen

Qualifikationsturnier

Letzter Strohhalm für den großen Traum

Beim Qualifikationsturnier im Para-Eishockey im schwedischen Östersund werden noch drei Plätze für die Paralympics in PyeongChang 2018 ausgespielt – Deutsches Team reist nach guter Vorbereitung mit großer Motivation zum Turnier.

Die deutschen Sledge-Eishockeyspieler müssen im schwedischen Östersund schon alles hineinwerfen, um dann eventuell bei den Paralympics in PyeongChang dabei zu sein. Foto: Ivo Gonzalez/ Pocog

Jetzt zählt es: Beim Qualifikationsturnier im Para Eishockey geht es um die letzten Tickets für die Paralympischen Spiele in PyeongChang 2018. Fünf Teams kämpfen im schwedischen Östersund vom 9. bis 14. Oktober 2017 um noch drei zu vergebende Plätze. Die deutsche Nationalmannschaft von Cheftrainer Andreas Pokorny will sich den großen Paralympics-Traum unbedingt erfüllen – und sieht sich gut gerüstet. Es wäre nach 2006 erst die zweite Teilnahme eines deutschen Teams.

„Wir sind aufgeregt, angespannt und voller Erwartungen. Das Ziel ist zum Greifen nahe, wir können etwas Großartiges erreichen“, betont Teammanager Ian Wood, der genau wie Cheftrainer Andreas Pokorny in seiner aktiven Eishockey-Karriere eine Olympia-Teilnahme verpasste. Jetzt möchte das Duo mit der Mannschaft zu den Paralympics – so wie es der damalige Coach und heutige Co-Trainer Michael Gursinsky erlebte. „Es war eine spannende Zeit, die ich nie vergessen werde. So viel Aufmerksamkeit wie 2006 ist sehr selten in unserer Sportart“, sagt Gursinsky. Weiterlesen

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